Neuer Wertschätzungs- bzw. Unterstützungsbeitrag

Der Ausschuss hat beschlossen, ab sofort ein kleines Entgelt für Nichtmitglieder einzuführen. Das bedeutet, dass bei Tageswanderungen und Veranstaltungen ein kleiner Beitrag erhoben wird, um die vielen anfallenden Kosten des Vereins mitzufinanzieren.

Ausgenommen davon sind WaD sowie das Albvereinscafé.

In vielen anderen Ortsgruppen wird dieses Vorgehen bereits seit längerer Zeit praktiziert. Auch in anderen Vereinen ist es üblich, dass man eine Zeit lang „reinschnuppern“ kann, danach jedoch Mitglied werden sollte.

Wir möchten jedoch niemanden zwingen, unserem Verein beizutreten. Eine Mitgliedschaft soll aus Überzeugung entstehen – aus Freude am gemeinsamen Wandern und an unserer Vereinsgemeinschaft.

Warum betrifft dies nur Nichtmitglieder?
Mitglieder unterstützen den Verein bereits durch ihren Jahresbeitrag. Ohne Mitglieder kann ein Verein langfristig nicht bestehen. Wie man immer wieder in den Medien lesen kann, müssen viele Ortsgruppen ihre Arbeit einstellen, weil sich immer weniger Ehrenamtliche finden, die Verantwortung übernehmen möchten, oder weil die Mitgliederzahlen stark zurückgehen.

Vorteile einer Mitgliedschaft

  • Kostenlose oder vergünstigte Teilnahme an allen geführten Wanderungen sowie an vielen weiteren Veranstaltungen, Freizeiten und Aktivitäten der Ortsgruppen oder des Hauptvereins
  • Kostenfreier Eintritt ins explorhino Science Center Aalen für Kinder-, Jugend- und Familienmitglieder (im Beisein ihrer Kinder)
  • Vergünstigte Übernachtungen in den vom Albverein bewirteten Wanderheimen und Selbstversorgerhütten
  • Jährlicher Gutschein für zusätzlichen Rabatt auf eine Übernachtung in einem Wanderheim

Darüber hinaus genießen Mitglieder einen zusätzlichen Versicherungsschutz bei Vereinsaktivitäten. Alle Mitglieder sind über den Hauptverein bei Gruppenwanderungen sowie bei sonstigen Aktivitäten und Veranstaltungen des Schwäbischen Albvereins versichert. Auch Ehrenamtliche sind bei der Vorbereitung von Aktivitäten entsprechend abgesichert.

Kochen wie die Großen

Kochen wie die Großen – Kinderkochkurs am Aschermittwoch in Aichtal-Grötzingen

Am Aschermittwoch, dem 18. Februar 2026, wurde es im Alten Rathaus in Aichtal-Grötzingen alles andere als ruhig – vielmehr klapperten Töpfe, wurde Teig geknetet, gelacht und voller Stolz abgeschmeckt. Beim Kinderkochkurs des Albvereins Aichtal verwandelte sich die Küche in eine kleine Genusswerkstatt.

Gemeinsam mit Hexe B, alias Bärbel Dangel – Autorin der beliebten Orasa-Bücher – und Susi vom Schwäbischer Albverein Ortsgruppe Aichtal durften die jungen Teilnehmer*innen erleben, wie viel Freude es macht, selbst den Kochlöffel zu schwingen.

👩‍🍳 Selbstgemacht schmeckt doppelt gut

Mit großer Begeisterung stellten die Kinder ihre eigenen Spaghetti her – ganz frisch und von Hand gemacht. Dazu gab es, je nach Geschmack, eine leckere Bolognese oder eine fruchtige Tomatensoße. Besonders stolz waren die kleinen Köch*innen darauf, dass wirklich alles selbst zubereitet wurde.

Auch an den süßen Abschluss war gedacht: Zum Nachtisch wurden duftende Muffins gebacken, die nicht nur herrlich schmeckten, sondern auch wunderbar aussahen.

Doch beim Kochen blieb es nicht: Gemeinsam wurde der Tisch liebevoll gedeckt und dekoriert. Ganz spielerisch lernten die Kinder dabei gutes Verhalten am Tisch und wie schön gemeinsames Essen sein kann.

🧹 Teamarbeit von Anfang bis Ende

Nach dem genussvollen Mittagessen packten selbstverständlich alle mit an – denn auch Aufräumen gehört zum Kochen dazu. Zum krönenden Abschluss ging es noch auf einen kleinen Verdauungsspaziergang mit Bathy, Susis freundlicher Hündin, was für viele Kinder einweiteres Highlight war.

Mit Freude wachsen

Mit ihren liebevoll gestalteten Büchern und ihrer herzlichen Art möchte Hexe B Kinder ermutigen, Neues auszuprobieren und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln. Genau das war an diesem Tag deutlich zu spüren: Stolz, Freude und ganz viel Selbstvertrauen begleiteten die jungen Köch*innen nach Hause.

Ein rundum gelungener Ferientag voller Geschmack, Gemeinschaft und guter Laune!

Bericht Jahreshauptversammlung

Am 30. Januar 2026 fand die Jahreshauptversammlung der Ortsgruppe Aichtal im Vereinsraum Grötzingen statt. 20 Mitglieder waren anwesend. Susanne Wegerer, die erste stellvertretende Vorsitzende begrüßte die Teilnehmenden und blickte auf ein aktives Vereinsjahr 2025 zurück.

Neben zahlreichen Wanderungen fanden auch Albvereinscafés und N-A-N-U-Familienaktionen statt, die sich weiterhin großer Beliebtheit erfreuen. Neu im Programm war zu Jahresbeginn eine Glühwanderung, die sofort ausgebucht war.

Die 1. stellvertretende Vorsitzende bedankte sich herzlich bei allen ehrenamtlichen Helfer*innen , die die Ortsgruppe das ganze Jahr über unterstützt haben – unter anderem bei den Kuchenbäcker*innen , den Wanderführer*innen,  den Kassenprüfern sowie bei allen Ausschussmitgliedern für die harmonische Zusammenarbeit.

Die Mitgliederzahl sank leicht auf 89 Personen, weshalb die Gewinnung neuer Mitglieder weiterhin ein wichtiges Ziel bleibt. Der Kassenbericht zeigte ein Minus für 2025, das aus Rücklagen ausgeglichen wird; Vorstand und Kassenwartin wurden entlastet. Bei den Neuwahlen wurden alle Kandidat*innen bestätigt, neu im Team ist Beisitzer Lasse Seibert. Das Amt der/des 1. Vorsitzenden bleibt weiterhin unbesetzt. Zwei Mitglieder wurden für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt.

Bericht: 1. Aichtaler Glühweinwanderung

Aichtal auf Glühwein-Kurs: Lachen, Wandern, Wohlfühlen

„Der 24. Januar? Laut Wissenschaft der mieseste Tag des Jahres!“ – mit diesem Satz begrüßte uns die 1. stellvertretende Vorsitzende am Sportplatz Neuenhaus. Warum? Angeblich drückt trübes Wetter aufs Gemüt, die guten Vorsätze liegen längst in der Ecke, das Konto nach den ersten Rechnungen des Jahres auf Diät – und auch sonst passiert nicht viel. Für uns hätte der Tag jedoch nicht besser sein können: strahlender Sonnenschein, frische Winterluft – und eine ganze Schar bestens gelaunter Wanderer, von Jugendlichen bis zu eingefleischten Glühwein-Fans.

Unsere 9,5 km lange Tour startete am Sportplatz, führte über die Tennisplätze, vorbei an der Grillstelle „Flieger“ und weiter Richtung Mönchsbuckelhütte bis zur ersten Station im Bussardweg bei unserer Isolde. Wer zwischendurch Energie tanken wollte, konnte am Musikerheim an der Festhalle in Aich eine kurze Pause einlegen – Glühwein inklusive. Ein weiterer Halt zum Energie tanken wurde am Musikerheim in Aich eingelegt – eine größere Pause mit Glühwein sowie süßen und herzhaften Snacks. Über Waldwege und Wiesen hallten fröhliche Stimmen, es wurde erzählt, gelacht und ab und zu auch mal kräftig gewandert. Neue Bekanntschaften entstanden im Vorbeigehen, alte wurden gepflegt – und einer brachte es auf den Punkt: „Schon allein wegen des Essens hat sich die Tour gelohnt!“

Den krönenden Abschluss bildete das Alte Rathaus in Grötzingen. Hier ließ die Gruppe den Tag in gemütlicher Runde ausklingen, die Gläser klangen, Geschichten wurden geteilt und das Lachen hörte gar nicht mehr auf. Die Premiere war ein voller Erfolg, die gute Laune der Teilnehmer unbezahlbar – und ein riesiges Dankeschön geht an unser harmonisches, fleißiges Helferteam. Eine Wiederholung? Unbedingt!

Aichtal auf Glühwein-Kurs: Lachen, Wandern, Wohlfühlen

„Der 24. Januar? Laut Wissenschaft der mieseste Tag des Jahres!“ – mit diesem Satz begrüßte uns die 1. stellvertretende Vorsitzende am Sportplatz Neuenhaus. Warum? Angeblich drückt trübes Wetter aufs Gemüt, die guten Vorsätze liegen längst in der Ecke, das Konto nach den ersten Rechnungen des Jahres auf Diät – und auch sonst passiert nicht viel. Für uns hätte der Tag jedoch nicht besser sein können: strahlender Sonnenschein, frische Winterluft – und eine ganze Schar bestens gelaunter Wanderer, von Jugendlichen bis zu eingefleischten Glühwein-Fans.

Unsere 9,5 km lange Tour startete am Sportplatz, führte über die Tennisplätze, vorbei an der Grillstelle „Flieger“ und weiter Richtung Mönchsbuckelhütte bis zur ersten Station im Bussardweg bei unserer Isolde. Ein weiterer Halt zum Energie tanken wurde am Musikerheim in Aich eingelegt – eine größere Pause mit Glühwein sowie süßen und herzhaften Snacks. Über Waldwege und Wiesen hallten fröhliche Stimmen, es wurde erzählt, gelacht und ab und zu auch mal kräftig gewandert. Neue Bekanntschaften entstanden im Vorbeigehen, alte wurden gepflegt – und einer brachte es auf den Punkt: „Schon allein wegen des Essens hat sich die Tour gelohnt!“

Den krönenden Abschluss bildete das Alte Rathaus in Grötzingen. Hier ließ die Gruppe den Tag in gemütlicher Runde ausklingen, die Gläser klangen, Geschichten wurden geteilt und das Lachen hörte gar nicht mehr auf.– Ein riesiges Dankeschön geht an unser harmonisches, fleißiges Helferteam. Premiere geglückt, gute Laune garantiert – eine Wiederholung? Unbedingt!

„Es wurde angestoßen, Geschichten erzählt und gemeinsam gelacht.“

 

Weihnachtsgruß

Liebe Mitglieder, liebe Freunde*innen des Albvereins,

ein ereignisreiches Jahr liegt hinter uns – voller gemeinsamer Schritte, schöner Ausblicke und vieler Momente, in denen wir gespürt haben, wie gut uns die Natur und unsere Gemeinschaft tun.

In dieser stilleren Zeit des Jahres erinnert uns ein Satz von Theodor Fontane daran, wie viel Kraft im Innehalten liegt:

„Dem Augenblick Dauer geben – das ist das Geheimnis der Natur.“
— Theodor Fontane

Mit diesem Gedanken blicken wir dankbar auf das zurück, was wir miteinander erleben durften, und voller Vorfreude auf das, was im kommenden Jahr vor uns liegt: neue Wege, neue Begegnungen und viele Augenblicke, die wir gemeinsam mit Leben füllen.

Wir wünschen euch ein Weihnachtsfest voller Ruhe, Licht und Herzenswärme – und einen guten Start in ein Jahr, das euch wieder auf lohnende Pfade führt.

Frohe Weihnachten!
Eure Ausschussteam der Ortsgruppe Aichtal

Aus Kraft wurde Saft

Eine N-A-N-U Familienaktion der OG Neckarhausen.

Bei herrlichem Herbstwetter brach eine muntere Familiengruppe zu einer abwechslungsreichen Tour auf dem Wanderweg „hochgehblickt“ vom Galgenbergpark zu einer Streuobstwiese nach Neckarhausen auf. Familienwanderungen bieten Bewegung an der frischen Luft sowie Staunen und Lernen in der Natur.

Unterwegs erklärte der Wanderführer Bernd Euchner – vor allem den Kindern – anschaulich die Bedeutung der Bienen für unsere Äpfel. Ohne die Bestäubung durch diese fleißigen Insekten gäbe es kaum Früchte auf unseren Obstbäumen. Die Bienen sammeln Nektar aus den Blüten, um daraus Honig herzustellen – ihr wichtigstes Winterfutter. Dabei bleiben feine Pollen an ihrem Körper hängen, die sie von Blüte zu Blüte tragen. So sorgen sie ganz nebenbei dafür, dass viele Pflanzen befruchtet werden und Früchte tragen können.

Neben spannenden Informationen gab es unterwegs auch viele Naturbeobachtungen. Über den Feldern kreisten Bussarde, deren typischer Ruf immer wieder zu hören war. Auch Milane konnten man am Himmel entdecken, die mit ihren gegabelten Schwänzen majestätisch ihre Runden zogen.

Eine besondere Freude für die Kinder war der Halt an einer erneuerten Trockenmauer. Hier entdeckten sie flink huschende Eidechsen, die sich in der warmen Herbstsonne sonnten oder zwischen den Steinen verschwanden.

Nach dem Einsammeln der Äpfel auf einer Obstwiese versammelten sich die Teilnehmer beim Albvereinsheim in Neckarhausen, um auf traditionelle Weise frischen Apfelsaft herzustellen, ganz frei nach dem Motto „Aus Kraft wird Saft“. Was diese Veranstaltung besonders machte, war die Verwendung einer alten Apfelpresse, die noch vollständig mit Muskelkraft und nicht hydraulisch betrieben wird – ein seltenes Stück aus Holz, das die lange Tradition des Apfelsaftpressens in die Gegenwart holte.

Unter fachkundiger Anleitung einiger Vereinsmitglieder wurden die Äpfel gewaschen, geschnitten und sorgfältig in die hölzerne Presse geschichtet. Dann ging es ans Eingemachte: Mit vereinten Kräften drehten die Helfer die schwere Kurbel der Presse. Schritt für Schritt floss der süße Apfelsaft in die Fässer– ein kraftvolles und erfüllendes Erlebnis, das die Muskeln zum Brennen brachte und den Geschmackssinn belohnte. Die mühevolle Arbeit wurde direkt mit dem Genuss des frisch gepressten, naturbelassenen Saftes gekrönt.

Doch damit nicht genug: Zusätzlich zu diesem traditionellen Pressvorgang wurden von den Helfern frittierte Apfelringe zubereitet und an die Anwesenden verteilt. Die knusprigen, goldbraunen Apfelringe ergänzten das fruchtige Getränk perfekt und sorgten für ein weiteres Highlight dieses besonderen Tages.

Die Veranstaltung zeigte, wie Gemeinschaft, Muskelkraft und Tradition Hand in Hand gehen. Am Ende des Tages konnten die Teilnehmer stolz auf die gefüllten Saftflaschen und das fröhliche Miteinander zurückblicken. Wieder einmal bewies der Schwäbische Albverein: Aus Kraft wird nicht nur Saft – sondern auch ein Stück lebendiger Geschichte.

Abenteuer Natur – unterwegs mit der NANU-Familiengruppe

„Lust auf Natur? Raus ins Glück!“ – unter diesem Motto lädt die NANU-Familiengruppe der Albvereinsortsgruppen Neckartailfingen, Aichtal, Neckarhausen und Unterensingen regelmäßig Familien ein, gemeinsam die Natur vor der Haustür zu entdecken.

Ob beim Wandern, Spielen im Wald oder Staunen über kleine Wunder zwischen Wiesen, Bächen und alten Bäumen – hier kommen Kinder und Erwachsene gleichermaßen auf ihre Kosten. Die Kleinen dürfen klettern, suchen und lachen, während die Großen die Gemeinschaft und das Draußensein genießen.

Mitmachen kann jede Familie – ob mit Kleinkind, Schulkind oder Großeltern. Vorkenntnisse braucht niemand, nur Neugier, gute Laune und Lust auf Bewegung.

„Nicht die Kilometer zählen, sondern die Erlebnisse“, sagen die Leiterinnen. Kurze, kindgerechte Touren, Spiele und kleine Abenteuer machen jeden Ausflug zu etwas Besonderem.

Aktuelle Termine, Fotos und Einblicke gibt’s auf Instagram – und die NANU-Familiengruppe freut sich auf viele neue kleine und große Entdecker*innen !

 

Besuch der Straußenfarm Bosch in Böhmenkirch

Im Rahmen des N-A-N-U-Projekts organisierte die Ortsgruppe Aichtal des Schwäbischen Albvereins am 4. Oktober 2025einen Ausflug zur Straußenfarm Bosch in Böhmenkirch. Schon beim Eintreffen waren die riesigen Vögel ein beeindruckender Anblick – und nicht nur die Erwachsenen, sondern auch die Kinder hatten ihren Spaß und staunten nicht schlecht, als sie den größten Vogel der Welt aus nächster Nähe erleben durften.
Ein herzliches Dankeschön gilt Frau Bosch für die kindgerechte und spannende Führung!

Wusstet ihr schon, dass die Straußenfarm Bosch früher ein ganz normaler Bauernhof mit Kuhhaltung war? Um wirtschaftlich zu überleben, suchte die Familie Bosch nach neuen Wegen – und entschied sich für die Straußenzucht. Heute gibt es keine Kühe mehr auf dem Hof. Stattdessen leben dort die imposanten Laufvögel. Im Laufe der Jahre kamen ein Hofladen sowie eine Eventlocation in der großen Scheune hinzu.

Der Partnerbetrieb in Leipheim übernimmt das Brüten der Eier in Maschinen. Nach etwa acht Wochen kommen die Jungtiere zurück nach Böhmenkirch, wo sie aufwachsen. Die Schlachtung und Verarbeitung erfolgen ebenfalls in Bayern. Dabei wird alles am Strauß verwertet: Im Hofladen gibt es Fleisch, Wurst, Staubwedel aus Straußenfedern, kunstvoll gestaltete Lampen aus Straußeneiern und vieles mehr zu entdecken.

Natürlich kamen auch spannende tierische Fakten nicht zu kurz:
Ein ausgewachsener Strauß wird bis zu 2,80 Meter groß und etwa 150 Kilogramm schwer. Männchen tragen ein schwarzes Gefieder, Weibchen sind braun getarnt – ideal zum Brüten, das sie sich teilen: tagsüber die Weibchen, nachts die Männchen.

Strauße besitzen nur zwei Zehen, eine davon mit kräftigem Nagel. Da sie keine Zähne haben, übernehmen Magensteinedie Zerkleinerung der Nahrung. Sie können Objekte in bis zu 3,5 Kilometern Entfernung erkennen und werden 30 bis 40 Jahre alt. In der Zucht legt ein Strauß zwischen März und September etwa 40 bis 60 Eier. Ein Ei wiegt rund 1,5 Kilogramm – das entspricht etwa 25 Hühnereiern – und braucht zwei Stunden, bis es hart gekocht ist.

Die Straußenfarm Bosch legt großen Wert auf Nachhaltigkeit: Das Futter wird überwiegend selbst angebaut, der Rest stammt aus der Region.

Und zum Schluss wurde noch ein Mythos aufgeklärt: Strauße stecken bei Gefahr nicht den Kopf in den Sand! In Wahrheit sind sie sehr aufmerksam und führen ein komplexes Sozialleben. Ihre kräftigen Beine und Zehenkrallen erinnern daran, dass sie Nachfahren der Dinosaurier sind.