Über Stock und Stein – oder mittendrin

Am Sonntag, den 31. August 2025, hieß es: Wasserschuhe an – und rein ins Abenteuer! Einige Familien folgten dem Ruf des N-A-N-U und trafen sich am Wanderparkplatz beim Kloster Bebenhausen, um den Goldersbach einmal ganz anders zu erleben: beim Riverwalking.

Nach einem kurzen Fußmarsch konnten es die Kinder kaum erwarten. Am Wasser angekommen, war es erstmal bibber-kalt – aber nach den ersten Schritten war das Frösteln schnell vergessen. Ob vorsichtig über Stock und Stein oder gleich mittendrin durchs kühle Nass – alle hatten ihren Spaß, gemeinsam stapften wir bachaufwärts und schon bald reichte das Wasser etwas höher. So blieb es nicht aus, dass so mancher am Ende pitschnass war.

Nach etwa einer halben Stunde legten wir am Bücherbaum eine wohlverdiente Pause ein. Beim Spiel „Wer bin ich?“ hatten vor allem die Kinder einen Riesenspaß. Überraschung: Niemand kannte das Indische Springkraut – und ausgerechnet an diesem Tag ließ es sich auch nicht blicken.

Frisch gestärkt ging es weiter. Unterwegs entdeckten wir einen Frosch und so manches andere kleine Naturwunder.

 Zweieinhalb Stunden später kamen wir am Grillplatz „Geschlossener Brunnen“ an – und wurden schon von einem prasselnden Feuer empfangen – vielen Dank an Micha B. fürs Vorbereiten! Selbst unsere vierbeinige Begleiterin ließ es sich nicht nehmen, ein paar Wurstreste zu ergattern – liebevoll zugesteckt von den Kindern.

Während die Erwachsenen entspannt plauderten, tobten die Kinder fröhlich durcheinander – harmonisch und voller Energie. So geht Sommer: Wasser, Natur, Gemeinschaft – und jede Menge Spaß!

Bericht NANU – Steinzeit hautnah erleben – Ein Familienabenteuer in Kleinheppach

Was für ein gelungener Albvereinsaktionstag! Unsere N-A-N-U Familienwanderung in Kleinheppach bei Korb hatte alles, was kleine und große Entdecker sich wünschen: Bewegung, frische Luft, Wissen, Spiel – und sogar ein Hauch von Abenteuer.

Los ging’s am Steinzeitmuseum Kleinheppach, einem wahren Schatz für Geschichtsbegeisterte. Von dort führte uns der gut ausgeschilderte Steinzeitpfad direkt in die Weinberge. Schon nach wenigen Minuten begrüßte uns das erste Highlight: eine imposante Wollnashorn-Figur, begleitet von einer Bildtafel über das Leben in der Steinzeit im Remstal. Die kindgerechten Informationen, liebevoll aufbereitet von unserer Kerstin (Ortsgruppe Unterensingen) weckten sofort Neugier und Interesse bei den Kindern – selbst die Erwachsenen konnten noch einiges dazulernen!

Besonders beliebt bei den Kindern sowie bei unserer Begleithündin Bathy war der Brunnen, der für eine kurze Erfrischung und Pause sorgte.

Der Aufstieg zum Kleinheppacher Kopf war für unsere Jüngste zwar eine Herausforderung, aber absolut lohnenswert: Oben angekommen erwartete uns nicht nur eine fantastische Aussicht über das Remstal, sondern auch ein wunderschöner Grill- und Spielplatz. Gemeinsam entzündeten wir das Feuer, legten Würstchen auf den Grill und genossen ein gemütliches Beisammensein.

Ein weiteres Highlight: der Boule-Wettbewerb mit den vom Hauptverein mitgebrachten Holzkugeln – bei dem auch Hündin Bathy kräftig mitmischte und dem einen oder anderen zum Sieg verholfen hat, indem sie die Kugel im richtigen Moment angestupst hat! Ihre Einlagen sorgten für viel Gelächter und gute Laune.

Nach der Stärkung führte uns der Weg zurück ins Dorf hinunter– ins Steinzeitmuseum, das im September 2021 neu eröffnet wurde. Dort wurden wir herzlich empfangen und auf eine spannende Zeitreise geschickt: Von Originalfunden aus der Alt-, Mittel- und Jungsteinzeit über eine originale Baumkelter aus dem Jahr 1344 bis hin zu Fossilien und Werkzeugen aus dem 18. bis 20. Jahrhundert. Die von der Familie Reinhard zusammengetragene Sammlung zählt zu den bedeutendsten heimatkundlichen Privatsammlungen Baden-Württembergs – ein echtes Kleinod, liebevoll präsentiert und ehrenamtlich betreut.

Unser Fazit: Diese Familienwanderung war viel mehr als ein Spaziergang – sie war ein echtes Gemeinschaftserlebnisvoller Natur, Geschichte, Spiel und Spaß. Für Familien ein perfekter Tag mit Bewegung, Lernen und Lachen – so macht Vereinsleben Spaß!

Schon jetzt vormerken:
Der nächste N-A-N-U-Familientermin findet am 27. Juli 2025 statt – dann heißt es: „Riverwalking im Goldersbachtal“ (Albverein Aichtal).
Kommt mit – wir freuen uns auf euch!

 

Bericht: Wanderung auf dem Rulaman-Weg mit der SAV NANU-Gruppe

Am Sonntag, den 27. April 2025, unternahm die NANU-Gruppe des Schwäbischen Albvereins eine ganz besondere Wanderung auf dem Rulaman-Weg.

Bei strahlendem Sonnenschein und frühlingshaftem Wetter machten sich 10 Familien mit ihren Kindern (gesamt 30 Personen) auf den Weg durch eine malerische felsige Schlucht, begleitet von bester Laune und viel Vorfreude auf ein gemeinsames Naturerlebnis.

Der Rulaman-Weg entführte uns auf eine Zeitreise in die Steinzeit. Immer wieder hielten wir an, um spannende Passagen aus dem Jugendroman Rulaman von David Friedrich Weinland zu hören – ein Buch, das auf faszinierende Weise das Leben der Steinzeitmenschen schildert. Besonders beeindruckend waren die Szenen, in denen der junge Rulaman seinen Vater rettet und wilde Tiere bezwingt – spannend erzählt und lebendig vorgetragen.

Ein echtes Highlight war der Besuch der Rulaman- oder Tulka-Höhle. Heute bezeichnet als Schillerhöhle, die als Vorlage für das Buch diente. Dort soll Rulaman mit seinem Stamm gelebt haben. Die Kinder (und auch die Erwachsenen) waren fasziniert von der Atmosphäre – ein Ort, der Geschichte und Fantasie auf eindrucksvolle Weise verbindet.

Unterwegs sammelten die Kinder Naturmaterialien wie Äste, Steine und Pflanzen, um daraus im Anschluss eigene steinzeitliche Beile zu basteln – mit großer Begeisterung und viel Kreativität. Als krönenden Abschluss erreichten wir die Burgruine „Hohen Wittlingen“, wo wir gemeinsam ein Picknick veranstalteten. Hier durften die Kinder außerdem ihre eigenen Naturfarben herstellen und sich an einer kleinen „Höhlenmalerei“ versuchen.

Die Stimmung war großartig – wir fühlten uns fast wie im echten Urwald! Es war ein erlebnisreicher Tag voller Natur, Spiel, Geschichte und Gemeinschaft. Einen schöneren Abschluss der Osterferien hätte man sich kaum wünschen können.

Ein herzliches Dankeschön an die NANU-Gruppe des Schwäbischen Albvereins und insbesondere an Svea, die dieses großartige Erlebnis für uns alle möglich gemacht hat!

Besuch im Erfahrungsfeld Heidengrabenzentrum

Am Sonntag, den 27. April 2025, unternahmen wir – der SAV Aichtal gemeinsam mit der Gruppe von B.U.S. (Bewegung und Spaß) – einen Ausflug nach Erkenbrechtsweiler zum Heidengrabenzentrum.
Am Sonntag, den 27. April 2025, unternahmen wir – der SAV Aichtal gemeinsam mit der Gruppe von B.U.S. (Bewegung und Spaß) – einen Ausflug nach Erkenbrechtsweiler zum Heidengrabenzentrum.
Besonders eindrucksvoll waren die Darstellungen eines keltischen Kriegers mit hohem Rang sowie einer Handwerkerin, die mit bunten Bändern handelte. Ihre Kleidung wurde anschaulich erklärt und mit viel Liebe zum Detail präsentiert.
Danach führte uns Wolf Göz über das Gelände. Er zeigte uns unter anderem die Keltengräber und das sogenannte Zangentor, das einst den Eingang zum Oppidum markierte. Ein Teil der Gruppe machte sich anschließend auf den rund 6 km langen Keltenerlebnispfad, um das Gelände aktiv zu erkunden.
Zum Abschluss bestiegen wir den Heidengrabenturm, von dem aus man einen beeindruckenden Blick über das gesamte Areal hatte.

Ein herzliches Dankeschön gilt Wolf Göz und seinen Kolleg*innen von der Keltengruppe Riusiava, die sich extra Zeit für uns nahmen und uns ihr faszinierendes Hobby näherbrachten.

 

Pflanzentauschtag

Pflanzentauschtag in Aichtal: Gemeinsame Aktion von NABU, Schwäbischem Albverein und Kult 25

Vorletztes Wochenende fand bei strahlendem Sonnenschein der Pflanzentauschtag am Kult 25 statt. In entspannter Atmosphäre bot sich Raum für Austausch rund um Garten, Pflanzen und Natur.

Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, Pflanzen zu tauschen, sich auszutauschen und neue Anregungen für den heimischen Garten mitzunehmen. Vom Sämling bis zum Riesenkaktus war hierbei alles dabei.  Agnes Pahler (NABU Aichtal-Neckartenzlingen) stand beratend zur Seite und konnte den einen oder anderen wertvollen Tipp weitergeben. Darüber hinaus konnten die Besuchenden mehr über die heimischen Kräuter erfahren und gemeinsam mit Susi Wegerer ein eigenes Kräutersalz herstellen. Auch eigene Tontöpfe konnten bemalt und anschließend bepflanzt werden

Das Orga-Team bedankt sich herzlich bei allen Besuchenden und freut sich bereits jetzt auch den Pflanzentauschtag im kommenden Jahr.

Schon von N-A-N-U gehört?

Wir bieten euch Angebote für Familien, da ist Spaß und Action vorprogrammiert! Kindgerechte Wanderungen, Abenteuer in der Natur mit Familien und Freunden – direkt vor eurer Haustür.

Vier Ortsgruppen des Schwäbischen Albvereins haben sich zusammengeschlossen: Neckartailfingen-Aichtal-Neckarhausen-Unterensingen. Unser Jahresprogramm für 2025 könnt ihr auch unter Veranstaltungen hier auf der Homepage.

Jahresprogramm 2025 – SAVE THE DATE

30.03. – Mit dem Jäger unterwegs im Neckarhäuser Wald

06.04. – Auf Rulamans Spuren zur Schillerhöhle bei Wittlingen (Bad Urach)

18.05. – Zurück in die Steinzeit bei Korb – inkl. Führung im Steinzeitmuseum

im Juni  – Tiererfahrungen

20.07. – Riverwalking im Goldersbach bei Tübingen

21.09. – Erlebniswanderung mit Spiel & Spaß im Bongertwasen in Metzingen

11.10. – Apfelsafttag in Neckarhausen

26.10. – Kennt ihr schon den Rübenkönig? Rübengeister schnitzen

09.11. – Mit Waldemar Wildschwein im Saurucken in Ammerbuch-Entringen

Bericht: Bachwanderung

Bist du schon einmal in einem Bach gewandert?

 

Das war Ende Juli ein tolles Erlebnis für 30 große und kleine Abenteuerlustige. Die Steinach in Linsenhofen sollte erkundet werden. Eine Familienaktion von N-A-N-U, durchgeführt vom Schwäbischen Albverein OG Neckarhausen. Begleitet von Reni und Heidrun stapfte die Gruppe bachaufwärts los, dem ersten Abenteuer entgegen. Manch einer war ziemlich froh über seine Wasserschuhe. Nach nur wenigen Metern gab es eine Abzweigung zum Beurener Bach, der hier in die Steinach mündet. Ein großes Rohr leitet das Wasser unter der Straße durch und alle Kinder wollten dieses dunkle Etwas durchqueren. Ganz schön mutig! Hab gehört, da war es schon ein bisschen gruselig drin.

 

Wer mit offenen Augen und Ohren durch die Natur geht, kann vieles entdecken. Wir fanden schöne bunte Steine, Schnecken aller Arten, Krabbeltiere, Brennnessel, schöne Blumen, interessante Wurzeln, Moos und endlich auch unser Ziel: den Badeteich mit dem Wasserfall, an dem wir Picknick machen wollten. Doch nirgends gab’s ein trockenes Plätzchen, so rasteten wir am Rande einer großen Wiese, wo die Sonne uns wieder aufwärmte und unsere Kleider trocknete.

 

Über sonnige Wiesenwege ging es dann zurück zum Parkplatz.

Bericht: N-A-N-U Streuobstwiese

Am gestrigen Tag, bei herrlichem Wetter, fand unsere lang erwartete Wanderung zur Streuobstwiese in Unterensingen statt, die gemeinsam mit dem Schwäbischen Albverein N-A-N-U und Rainer Feldmaier vom Obstlagerungsverein organisiert wurde. Um 10:30 Uhr trafen sich rund 40 wanderfreudige Teilnehmer – darunter viele Familien mit Kindern – am Startpunkt. Von dort aus begaben wir uns auf eine erlebnisreiche Tour durch die Natur, die allen Altersgruppen viel Freude bereitete.

Begrüßung und erste Station: Der Obstlagerungskeller

Zu Beginn begrüßten uns die beiden Vorstände Rainer Feldmaier und Claus Arnold herzlich. Nach einer kurzen Einleitung über den geplanten Tagesablauf erklärte uns Rainer aufschlussreich den Obstlagerungskeller von Unterensingen. Rainer erzählte uns dabei Spannendes zur Entstehung dieses Kellers, der im Jahr 1951 von einem Oberensinger Pfarrer gegründet wurde. Ursprünglich war der Plan, das reichlich vorhandene Obst aus der Region in den umliegenden Dörfern und Städten zu verkaufen, liess sich aber letztlich nicht realisieren. Der Keller dient seither der Lagerung des regionalen Obstes, und wir bekamen einen kleinen Einblick wie durch Be- und Entlüftung und viel Erfahrung ein nahezu optimales Klima zur Lagerung erreicht wird. Das Raumklima im Keller wird nämlich durch den Kellerwart mit Hilfe von speziellen Klappen und Wasser geregelt – eine beeindruckende, einfache, aber effektive Methode, die bis heute erfolgreich Bestand hat. Natürlich durften die Kinder auch die verschiedenen Apfelsorten verkosten. Als besondere Gäste haben uns Staatssekretärin Sabine Kurtz im baden-württembergischen Ministerium zuständig für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz und Bürgermeister Sieghart Friz begleitet. Beide richteten herzliche Grußworte an die großen und kleinen Teilnehmer und unterstrichen nochmals informativ die Wichtigkeit der Erhaltung unserer Streuobstwiesen.

Weiter durch die Streuobstwiesen

Nach diesem interessanten Zwischenstopp setzten wir unsere Wanderung durch die idyllischen Streuobstwiesen von Unterensingen fort. Die weitläufigen Obstbäume, von denen viele bereits volle Früchte trugen, boten uns eine wunderschöne Kulisse. Besonders die Kinder waren mit Begeisterung dabei und erkundeten die Natur auf eigene Faust. Für sie hatte das Organisationsteam zudem spannende Rätselfragen vorbereitet, die sie entlang des Weges lösen konnten. So wurde die Wanderung für die Jüngsten zu einem kleinen Abenteuer, bei dem sie nicht nur die Natur genießen, sondern auch ihr Wissen testen konnten.

Ein besonderes Highlight: Rüdi und seine Ziegen

Ein weiteres Highlight des Tages erwartete uns in der Mitte der Wanderung: Rüdi und seine Ziegen! Die Kinder waren begeistert, als sie die Ziegen streicheln und beobachten konnten. Rüdi erzählte uns einiges über die Tiere und ihren Nutzen in der Landschaftspflege – eine tolle Möglichkeit, den Kindern die Bedeutung von Weidehaltung und nachhaltiger Landwirtschaft näherzubringen.

Lagerfeuer und kulinarische Genüsse

Nach der Begegnung mit den Ziegen führte uns der Weg weiter zu einem gemütlichen Rastplatz, an dem bereits ein Lagerfeuer brannte. Hier warteten zahlreiche kulinarische Genüsse auf uns: Über dem Feuer wurde Popcorn frisch zubereitet, und der Duft zog bald durch die Luft. Die Kinder hatten besonders viel Freude daran, den Teig für Pfannkuchen mit Äpfeln selbst zuzubereiten, die wir anschließend gemeinsam am Feuer ausbacken konnten. Diese kleinen kulinarischen Pausen waren nicht nur köstlich, sondern boten auch die Gelegenheit für Gespräche und gemeinsames Lachen – ein Moment der Ruhe und des Genusses inmitten der Natur. Vielen Dank an dieser Stelle auch an Frau Feldmaier, für die wunderbaren Marmeladen zum Probieren.

Für die Erwachsenen gab es darüber hinaus eine besondere Verkostung: „Streuobstwiese im Glas“ – in Form eines Schnapses aus regionalem Obst. Ein kräftiger Schluck, der die Aromen der Region perfekt widerspiegelte und bei den Teilnehmern sehr gut ankam.

Ausklang des Tages

Am Ende des Tages, nach einigen Kilometern durch die Streuobstwiesen, war die Müdigkeit bei manchen Teilnehmern deutlich zu spüren. Doch trotz der Erschöpfung waren sich alle einig: Es war ein wunderschöner Tag, der uns nicht nur die Schönheit der heimischen Natur nähergebracht hat, sondern auch viel Freude und Zusammenhalt in der Gruppe förderte.