Bericht: Sommerferienprogramm 2023 – ein voller Erfolg und glückliche Kinder

Geologieunterricht mal anders

Am 8. September 2023 bekamen die „Erdforscher“ in der Marie-Appt-Hütte Besuch vom Geologen Ralf Laternser. Nach einer lustigen Kennenlernrunde und der Verteilung passender Spitznamen wie z. B. Streifenhörnchen, ging es gleich zur großen Suche der Steine, die Ralf zuvor versteckt hatte. Es waren alles sehr schöne Exemplare, mitgebracht von seinen vielen Reisen. Zu fast jedem Stein gab es eine Geschichte oder eine schöne Erinnerung, die er gerne mit uns teilte. Darunter waren Vulkan- und Salzsteine sowie Meteoriten, Kristalle und vieles mehr. Natürlich durften auch die Kids ihre Schätze zeigen, wie z. B. einen Muskovit (einen Moskauer Glasstein). Daraus werden sogar Kirchenfenster gefertigt, weil die Sonne so schön hindurch scheinen kann. 

Die Vulkansteine vom Vulkan Ätna auf Sizilien haben ein zweites großes Thema aufgemacht: Was für Vulkane gibt es? Sind sie alle gefährlich? Und wo gibt’s eigentlich Vulkane? Die Kids hatten sehr viele Fragen, aber auch ein enormes Wissen. Vor allem das Vulkanspiel begeisterte alle sehr; es veranschaulichte uns die Vorzeichen eines herannahenden Ausbruchs und nahm den Kleinsten die Angst. Außerdem machten wir sehr viele Experimente, u. a. eines mit Tomatensuppe und Reiswaffeln, das uns zeigte, wie Erdbeben entstehen. Mit einer mechanischen Apfelschälmaschine wurden die Erdschichten erklärt, wir versuchten, Lava wieder zu verflüssigen und vieles mehr. Es war ein sehr spannender Tag und auch die Helfer lernten noch viel dazu.

Zum Abschluss durften wir noch vorsichtig einige Schieferplatten zerklopfen, um nach Meteoriten zu suchen.

Juni 2023: Im Reich der Rosen

Am Sonntag, den 18. Juni 2023 war die Ortsgruppe zu Gast bei Wolfgang Jurisch, einem Gärtnermeister mit Leib und Seele. In seinem Rosengarten in Wendlingen wachsen auf 5100 qm  ca. 2000 Rosen, Zierlauch, Clematis und vieles mehr.
Sein liebevoll gepflegtes Paradies ist nicht nur offen für alle vorbeischauenden Spaziergänger, sondern die Blütenpracht zieht auch viele Insekten und Vögel an.
Zuerst bekamen wir unter schattigen Bäumen von Herrn Jurisch nicht nur Informationen über das Grundstück und dessen Bodenqualität, sondern auch sachkundige Anregungen zur natürlichen Düngung, zur umweltfreundlichen Schädlingsbekämpfung und Tipps zur Pflege. Dann beim Streifgang durch den Garten – Herr Jurisch mit Gartenschere bewaffnet – erhielten wir Einblicke zum Rosenrückschnitt und über die vielen verschiedenen Rosensorten. Bei der Kaufentscheidung kann das ADR-Siegel helfen, besonders widerstandsfähige Rosen zu finden.

An einigen alten Streuobstbäumen ranken sich Ramblerrosen hoch, diese können bis zu sieben Meter hoch werden – was für ein schöner Farbklecks.